Langsame Prozesse bremsen Netzausbau
Ein leistungsfähiges Breitbandnetz ist für Wirtschaft und Gesellschaft unverzichtbar. Der Breitbandausbau kommt gut voran und kann durch optimierte Prozesse künftig noch schneller umgesetzt werden. Verzögerungen entstehen vor allem durch komplexe Abstimmungs- und Zustimmungsprozesse zwischen Leitungsunternehmen, Verwaltung und weiteren Beteiligten. Standards wie XBreitband und XTrasse können den Informationsaustausch erleichtern – die Potenziale von BIM werden bislang jedoch kaum gesehen und entsprechend nicht genutzt.
Digitale Unterstützung von Abstimmungsprozessen
Das Projekt BIMBreitband hat sich zum Ziel gesetzt, innovative Konzepte zur digitalen Unterstützung von Zustimmungsverfahren sowie vor- und nachgelagerten Genehmigungs- und Abstimmungsprozessen im Rahmen des Breitbandausbaus zu entwickeln. Der Einsatz von BIM soll dabei helfen, diese Verfahren effizienter zu gestalten.
Entwicklung offener Konzepte mit Praxispartnern
Nach einer Analyse der relevanten Prozesse und Schnittstellen werden im Projekt geeignete Vorgehensweisen erarbeitet. Dabei wird geprüft, wie BIM-basierte Modelle in Abstimmungs- und Genehmigungsverfahren eingebracht werden können. Gleichzeitig entstehen Konzepte zur Nutzung offener Standards, um die digitale Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Systemen zu ermöglichen.
Die entwickelten Ansätze werden gemeinsam mit Praxispartnern digital umgesetzt, implementiert und anhand konkreter Beispiele evaluiert.
Gefördert durch das BMV
Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Verkehr gefördert und soll bis Juli 2026 laufen.



