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Rückblick auf die digitalBAU 2026

Newsletter Ausgabe 3/2026

Die digitalBAU 2026, die vom 24. bis 26. März in Köln stattfand, hat eindrucksvoll demonstriert, wie dynamisch sich die Digitalisierung im Bauwesen weiterentwickelt. BIM Deutschland war mit einem eigenen Stand vertreten und begleitete die drei Messetage mit einem vielfältigen Fachprogramm sowie zahlreichen Gesprächen.

Am ersten Messetag hielten Herr Dr. Christian Schlosser und Herr Dr. René Majer (beide BMV) den Eröffnungsbeitrag auf der Exhibitor-Stage. Sie präsentierten die Initiative BIM Deutschland sowie das BIM-Portal des Bundes. Zudem wurde am Stand von BIM Deutschland über die aktuellen Entwicklungen zum neuen Masterplan BIM-Bundesbau informiert. Ein Highlight war die Vorstellung des neuen Impulspapiers des Beirats von BIM Deutschland, gefolgt von einer Diskussion über zentrale Handlungsfelder und deren Bedeutung für die Zukunft der Bauwirtschaft.

Auch der Wohnungsbau stand beim diesjährigen Messeauftritt im Fokus. Am zweiten Messetag präsentierten Frau Katrin Nachtigall (BMWSB) und Frau Lisa Schlund (Construction Future Lab gGmbH) auf der Exhibitor-Stage das Thema „Einfach anfangen mit BIM im Wohnungsbau“. Am Stand von BIM Deutschland wurde gezeigt, welche Potentiale BIM im Hinblick auf Effizienz und Nachhaltigkeit im Wohnungsbau bietet. Ergänzend gab esEinblicke in die kommunale BIM-Praxis und Erläuterungen, wie die BIM-Methode bereits in der Praxis eingesetzt wird.

Vertreterinnen und Vertreter des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) stellten im Rahmen des Digitalisierungsindex vor, wie digital die Bauwirtschaft bereits arbeitet und wie Künstliche Intelligenz genutzt wird, um Forschungslücken und Zukunftsthemen systematisch zu identifizieren.

Neben dem Fachprogramm blieb ausreichend Raum für den Austausch mit Besucherinnen und Besuchern am Stand. Das Interesse an der Arbeit von BIM Deutschland war groß – insbesondere an Aufbau und den Funktionen des BIM-Portals des Bundes. Besonders im Fokus standen die Module des Portals, darunter Auftraggeber-Informationsanforderungen, Prüfregeln und digitale Vorlagen. Viele Gäste interessierten sich dafür, wie sich diese Werkzeuge in die bestehenden Prozesse integrieren lassen und welchen konkreten Mehrwert sie im Alltag bieten.

Auch der Bedarf an Aus- und Weiterbildung zur Stärkung digitaler Kompetenzen wurde in zahlreichen Gesprächen deutlich. Ein wiederkehrendes Anliegen war der Wunsch nach klaren Strukturen und verlässlichen Rahmenbedingungen. Standards, offene Schnittstellen und ein gemeinsames Verständnis von Daten spielen dabei eine zentrale Rolle.

Die Messe hat erneut gezeigt, dass Digitalisierung nur dann erfolgreich sein kann, wenn sie entlang der gesamten Wertschöpfungskette gedacht wird – von der Planung über die Ausführung bis hin zum Betrieb.

Detaillierte Informationen zum Programm finden Sie hier: digitalBAU 2026 | BIM Deutschland

Dr. Christian Schlosser (BMV) zur Initiative BIM-Deutschland auf der Exhibitor-Stage der digitalBAU 2026 / Quelle: BIM Deutschland
Von links nach rechts: Michaela Sieber (BMVg), Katrin Nachtigall (BMWSB), Katrin Schneider (Beirat von BIM Deutschland), Wilhelmina Katzschmann (Beirat von BIM Deutschland) und Dr. Christian Schlosser (BMV) auf dem Stand von BIM Deutschland / Quelle: BIM Deutschland

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